DAHN / Altdahn / Unterburg

Altdahn, um 1100 gegründet, ist die älteste und größte der drei Burgen. Im 14. und 15. Jh. mehrmals zerstört und wiederhergestellt, 1488 noch bewohnt, wohl bald darauf verlassen. Auf den beiden östlichen der fünf Burgfelsen gelegen. An der Bergseite breiter Halsgraben. Rest einer Schildmauer aus Kleinquadern, vielleicht noch aus der ersten Hälfte 12. Jh., flankiert von zwei jüngeren Rundtürmen mit Buckelquadern. In der anschließenden Unterburg zwei massige, halbkreisförmige Tor- und Geschütztürme aus dem 15. Jh., der eine an die Nordseite des östlichen, der andere an die Südseite des westlichen Felsens angebaut, beide bis zur Plattform der Oberburg reichend; der sie verbindende Weg führt zwischen den Felsen hindurch. An das Untergeschoß beider Türme schließt innen je ein aus dem Felsen gehauener Wachraum mit Mittelstütze an. Abschluß der Unterburg nach Westen durch eine ursprünglich höhere, bis zur Oberburg reichende und dort sich fortsetzende Mauer mit Buckelquadern. – Aus dem Fels gehauene Treppen, z. T. durch Kammern unterbrochen, verbinden Unter- und Oberburg sowie die beiden Hälften der Oberburg miteinander. Auf dem Westfelsen der Palas und ein schlanker, mit Buckelquadern verkleideter Turm. An der Spitze des Ostfelsens eine hochgelegene, ursprünglich überbaute Plattform.

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