FLENSBURG / Städt. Museum / Terrakottareliefs
Städt.
Museum, Museumsberg
1 . Nach Wettbewerb (1892)
1900–03 von K.
Mühlke für die 1876 von H. Sauermann begründete
Kunstgewerbesammlung mit angeschlossener Schnitzschule errichtet.
Städtebaulicher Abschluss der 1883 verlängerten
Rathausstraße oberhalb des Talhanges (symmetrische Hangtreppe
– nicht ausgeführt). Denkmalhaft in einer Parkanlage, hart
an die Hangkante gerückt, umrissbetonter, symmetrischer Breitbau im
Stil der nordischen Renaissance, rote Ziegel und Sandstein. Mittelrisalite mit
mächtigen getreppten Zwerchhausgiebeln vor steilem, das abgewalmte
Hauptdach durchschneidendem Satteldach, Dachreiter-Türmchen. Zum Park
seitliche polygonale Treppentürme. An den Schmalseiten
Hängeerker vor den Hauptgeschossen. Kunstgewerblicher Detailreichtum.
Repräsentative Treppenhalle. – Gegenüber ehem. Villa des Museumsdirektors,
1905 von A. Haupt, Hannover.
Eingeschossiger, landhausartiger Ziegelbau im Heimatstil mit
Jugendstilelementen. Zwei
Terrakottareliefs von St. v. Dürenum
1560.

