FÜRSTENBERG / Ev. Stadtkirche / Marmortaufe
Ev.
Stadtkirche. Origineller kreuzförmiger Backsteinbau,
1845–48 von F. W.
Buttel in italianisierenden Formen der Schinkel-Schule, im Westen polygonale Apsis,
der ausladende Ostbau zum Turm aufgestaffelt. Rest. 1963. 1997–2006
innen saniert. – Der Außenbau gegliedert durch schlanke,
fialenbekrönte Wandvorlagen an den Jochgrenzen und an den Ecken der
Apsis sowie durch rundbogige Fenster, diese entsprechend den Emporen in zwei
Zonen angeordnet (die der oberen Zone deutlich höher) und zumeist zu
Zweier- oder Dreiergruppen zusammengefasst . Ihr kleinteiliges Maßwerk
vornehmlich aus Dreipässen und Rosetten gebildet. Die zum Markt
gewandte Ostfassade dreigliedrig und dreigeschossig mit reicher
Blendengliederung in den Maßwerkformen der Fenster; der höhere
Mittelteil bekrönt von schlankem oktogonalen Turmaufsatz mit Spitzhelm.
Innen weiter, einheitlicher Raum, flachgedeckt mit gewölbter Apsis. Die
dreiseitige, an den Langseiten gerade durchlaufende Empore füllt die
kurzen breiten Kreuzarme ganz aus, die so nur durch die reichere Gruppierung
der Fenster zur Wirkung kommen. Schwere Holzpfeiler mit klassizistischen
Kapitellen. –
Marmortaufe in
schlichter Pokalform,
bauzeitlich.

