FÜRSTENBERG / Schloss / Stuckdecken
Ehem. Schloss,
derzeit Umbau zum Hotel (
Unter den Linden 58
). Große Dreiflügelanlage, 1741–52
von Chr. J. Löwe, zum Witwensitz
für die mecklenburgische Herzogin Dorothea Sophia
bestimmt. 1913 zum Krankenhaus umgebaut durch
H. Brandes. – Zweigeschossige
Anlage unter Satteldächern. Flachreliefierte Putzgliederung,
Eckquaderung, das Erdgeschoss genutet, im Obergeschoss zarte
Fensterrahmungen. Am Hauptbau zur Hof- und Gartenseite dreiachsiger, die
Traufhöhe überragender und durch Kolossalpilaster gegliederter
Mittelrisalit, über den oberen Fenstern je ein kreisförmiges
Oberlicht, zur Hoffront das großherzoglich Mecklenburg-Schweriner
Wappen. Am gartenseitigen Risalit bauzeitlicher Stuck, am
straßenseitigen Risalit und den Kopfbauten reiches Stuckdekor in
Rokokoformen von 1913, gleichzeitig die Volutengiebel der Seitenflügel
verändert. Innen mehrere
Stuckdecken
aus der
Bauzeit.

