HEILIGKREUZTAL / Ehem. Klausurgebäude / gemalte Äbtissinnengalerie
Ehem. Klausurgebäude mit Kreuzgang, Kapitelsaal,
Winter- und Sommerrefektorium. Errichtung in romanischer Zeit, der Nordflügel erst
1319. 1533–42 spätgotische Überformung des
Klausurbereichs mit Maßwerkfenstern, Wölbung und Einrichtung des Obergeschosses mit
Nonnenzellen. 1720–40 Barockisierung. Kreuzgang
netzgewölbt, die Gewölbe mit floralen Ornamenten bemalt,
Wandfresken mit Szenen
der Heilsgeschichte, nach 1535, dem Meister von
Meßkirch zugeschrieben. – Nordflügel:
gemalte Äbtissinnengalerie,
um 1533; im Ostteil:
Grablege (Grabplatte, Mauertumba,
Gedenktafeln, Stifterfresko) der Stifterfamilien von Landau,
Hornstein und Reischach14.–16. Jh.; lebensgroßes
Sandsteinepitaph der Äbtissin
Veronika von Rietheim (gest. 1551) von Joseph Schmid. – Kapitelsaal. Rundbogenportal und
Fenster zum Kreuzgang
spätromanisch.
Ab 1533
zweischiffig und dreijochig mit spitzbogigem Kreuzrippengewölbe;
Wandbild mit
Gründungslegende, um 1320. – Winter- und Sommerrefektorium.
Jeweils zweischiffig und mehrjochig, letzteres mit Sterngewölbe auf sechs Rundpfeilern
(um
1545).
