NÜRNBERG / Albrecht-Dürer-Straße. Nr. 6 / Bronzemedaillon

Albrecht-Dürer-Straße. Nr. 6.Hohes viergeschossiges Fachwerkhaus (Erdgeschoß Sandstein). E. 15. Jh./A. 16. Jh.; Änderungen 1559. – Nr. 11. Aus zwei (im Kern aus dem 16. Jh. stammenden) Häusern 1730 zusammengezogen und umgestaltet. Erdgeschoßhalle um 1500; Holzgalerien A. 17. Jh.; Räume mit Stuck 1730, ebenso die Dachaufbauten. – Nr. 13. Kleines dreigeschossiges Handwerkshaus, im Kern 16./17. Jh.; Obergeschosse freigelegtes Fachwerk; die Fassade 1827 neu gestaltet. – Nr. 17. Viergeschossiges Sandsteinhaus, im Kern 14. Jh., Veränderungen 1548 (d); eigenartige Dachzone. – Nr. 24. Viergeschossiger Bau des frühen 16. Jh.; Obergeschosse Fachwerk mit spätgotischen sog. „Fenstererkern“. – Nr. 32. Hohes Handwerkerhaus des 16. Jh.; die drei Obergeschosse Fachwerk mit 15 Andreaskreuzen um 1580. – Nr. 39 (Albrecht-Dürer-Haus). Errichtet um 1420 (d), 1501–04 im Besitz des Kaufmanns und Astronomen Bernhard Walther, der 1502 den Westgiebel zur Einrichtung einer Beobachtungsplattform erhöhen und die ostseitige Traufe um ein Geschoß anheben ließ, gleichzeitig Veränderungen in der Erdgeschoßhalle. 1509 Wohnhaus Albrecht Dürers bis zu seinem Tod 1528. 1825 von der Stadt Nürnberg erworben, nach 1880 Neuausstattung vor allem der Obergeschosse nach Entwürfen von Friedrich Wanderer, 1943–45 beschädigt, 1948/49 als Museum instandgesetzt, 1970/71 Gesamtrestaurierung. Viergeschossiges Eckhaus mit massivem Erd- und erstem Obergeschoß, darüber drei, rückwärts zwei Fachwerkobergeschosse. Satteldach, am halb abgewalmten Nordgiebel vorgekragte Laube mit Bretterbrüstung, im Südgiebel Öffnung und kleine, vorgekragte Plattform zur Sternbeobachtung. Das Zwerchhaus auf der östl. Traufseite aus der Zeit um 1500, 1899 vom Zachariasbad in der Weintraubengasse übernommen. – Keller tonnengewölbt, Erdgeschoßhalle mit Unterzügen auf zwei unterschiedlichen oktogonalen Holzstützen. Die Zimmer des ersten und zweiten Obergeschosses mit Bohlenbalkendecken. In den Küchen der Obergeschosse sind die Schlotmäntel erhalten. – Über dem Portal Bronzemedaillon von 1828 mit Dürerkopf nach dem Selbstbildnis von 1500, Entwurf von Karl Alexander von Heideloff, Guß Jacob Daniel Burgschmiet.

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