WINDBERG / Kath. Friedhofskapelle St. Maria / Kreuzigungsgruppe
Kath. Friedhofskapelle St.
Maria. Erste Weihe für 1320
überliefert. Neubau laut Inschrift 1451,
barockisiert um 1725. Einschiffige
Anlage, Chorschluss in fünf Achteckseiten. Polygonale Wandpfeiler mit
Runddiensten; die ehemaligen Rippen des Netzgewölbes abgeschlagen. –
Ikonographisch interessante
Deckenfresken
eines lokalen Meisters um 1725. Dargestellt ist die Bedeutung
Mariens beim Weltgericht und Erlösungswerk. In den Zwickeln die
Mariensymbole aus der Lauretanischen Litanei. – Auf dem Altar große
spätbarocke
Kreuzigungsgruppe.
Grabstein des Abtes Sigismund
Regenmiller († 1519) mit ganzfigurigem
Reliefbild des Prälaten in zierlicher Renaissance-Arkade aus Säulchen und
Astwerk. – Außen über dem Eingang ein
Kalksteinrelief mit dem von zwei Engeln gehaltenen Schweißtuch
Christi, um 1500. Das Relief befand sich ehem. an der
abgerissenen Vorhalle des Nordportals der Klosterkirche.
