BALDUINSECK / Burg Balduinseck

Burg Balduinseck (Baldeneck). Auf niedrigem Schieferfelsen einsam in bewaldetem Bachtal gelegen. 132–30 von Kurfürst Balduin von Trier an der Grenze zur Grafschaft Sponheim (Burg Kastellaun) errichtet. Die Burg, die ihre strategische Bedeutung schon bald verlor, wurde nie zerstört, sondern verfiel infolge mangelnder Pflege im 17. Jh. Der mächtige viergeschossige Hauptbau, in dem nach dem Vorbild des französischen Donjons Turm und Wohnhaus vereinigt sind, ist bis zur Mauerkrone erhalten. Regelmäßig rechteckiger Baublock mit vorkragenden runden Ecktürmchen, ursprünglich durch Balkendecken unterteilt. Fenster innen mit Rundbogennischen. Die drei unteren Geschosse waren verputzt und besaßen Kamine, dienten also Wohnzwecken. Die Nordwestecke als Wendeltreppe ausgebaut. Schmaler, gestreckter rechteckiger Vorhof mit einem Rund- und einem Halbrundturm. Der ehem. Torbau an der Nordseite verschwunden.

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