IDEN / Ev. Kirche
Ev. Kirche. Spätromanischer
Feldsteinbau aus hochragendem Westquerturm, leicht eingezogenem Schiff,
eingezogenem quadratischem Chor und halbrunder Apsis, 2. H. 12.
Jh. Seitlich des Chors kreuzförmige Anbauten für Sakristei und
Patronatsloge, Backstein, 1888; gleichzeitig
die neugotische Vorhalle mit seitlichen Anbauten für Treppenaufgänge, das
Turmuntergeschoß umfangend und die klare architektonische Struktur der
romanischen Gesamtanlage verunklärend. An der Nordseite
romanisches
Rundbogenportal; Fenster erweitert, das mittlere
Apsisfenster vermauert. – Schiff und Chor flachgedeckt, die urspr.
Halbkuppel der Apsis durch spätgotisches Rippengewölbe ersetzt. Triumphbogen
1888 erweitert. Barockes
Altarretabel: im Mittelfeld skulptierte
Kreuzigungsgruppe, ehem. vor gemaltem Hintergrund, seitlich die Apostel
Petrus und Paulus mit gut empfundenen, schwungvollen Gewändern; flankiert
von weinlaubumwundenen Spiralsäulen; in der Predella originelle,
medaillonartig verknappte Darstellung des Abendmahls; um 1670.
Figürliche
Grabsteine: Maria von
Rindtorff (†1583);
Doppelgrabstein eines Ehepaars, E. 16. Jh.,
Inschrift unleserlich; weibliche Person, E. 16. Jh., Inschrift unleserlich;
Inschriftgrabsteine: Pfarrer Johannes
Schultetus (†1661); Pfarrer Karl
Ludwig Adens
(†1763);
Gutspächter Johann Georg Köllner
(†1776);
Pfarrer Ernst Haferburg
(†1865).
– Außen vor dem vermauerten Nordportal
Erbbegräbnis der
Familie von Kahlden, 18./19. Jh.
Kirchhofmauer aus Feld- und Backstein, das rundbogige Tor
A. 16.
Jh., segmentbogige Pforte und
Zinnenbekrönung
1888.

