ILSENBURG / Ehem. Benediktiner-Kloster St. Peter und Paul.

Ehem. Benediktiner-Kloster St. Peter und Paul. Gegr. nach 1003 anstelle einer seit E. 10. Jh. urkundlich genannten Reichsburg. 1018 eine Weihe überliefert. Reformierung und fast Neugründung unter dem tatkräftigen Bischof Burchard II. von Halberstadt (1059–88), der als Abt seinen Neffen Herrand einsetzte, einen Vertreter der Jung-Gorzer Reformbewegung. Das Kloster bis ins 12. Jh. Haupt einer monastischen Gruppe in Sachsen, die am „Ordo Ilsenburgensis“ festhielt. 1525 Kirche und Klausur schwer beschädigt. Nach Einführung der Reformation Graf Christian zu Stolberg-Wernigerode 1572 als Administrator eingesetzt. Seit 1609 alternierend mit Wernigerode Wohnsitz dieses Grafengeschlechts. 1862 Errichtung des neuen Schlosses unter Graf Botho.

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