NIEDERWÜRZBACH / Schloß Philippsburg

Ehem. Schloß Philippsburg. Unter dem Erbgrafen Philipp von der Leyen als Gegenstück zur Philippsburg bei Koblenz um 1782 als Neu-Philippsburg begonnen, um 1788 in der Hauptanlage vollendet, 1793 in der Französischen Revolution bereits zerstört. Der uneinheitlich weitläufige Bau durch ein Gemälde in Blieskastei um 1790 bekannt. Das eigentliche Schloß (nur Kellergewölbe noch feststellbar) lag westlich vom heutigen Forsthaus, dem einstigen Gesindehaus und einzigem Rest der Anlage. Der ursprünglich zweigeschossige Bau (ein drittes niedriges Geschoß wurde später aufgesetzt, der Bau auch sonst verändert) ist ein bedeutsamer Beleg für das Aufkommen neugotischer Gedanken im ausgehenden 18. Jh.

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