POTSDAM / Triumphtor
Triumphtor (
Schopenhauerstraße
; nördl. Einmündung Weinbergstraße). Zu
Füßen des Weinbergs, ehem. gedacht als Einfahrt für die
geplante Höhenstraße ( >> Sanssouci, Neue Orangerie),
1850/51 errichtet zu Ehren Prinz Wilhelms
(I.), der die Niederschlagung der Aufstände in der
Rheinpfalz und in Baden durch preußische Truppen befehligte
(„Kartätschenprinz“). – Terrakottabogen in der Art
antiker Triumphbögen, entworfen von Stüler nach Vorlage eines Stichs des Arco degli
Argentarii in Rom (204 n. Chr.) von J. F.
Blondel, ausgeführt von L. F.
Hesse. Der
Terrakottaschmuck hergestellt in den Berliner Firmen March und Feilner: an den Innenwänden antikisierende
Relieffriese mit Auszug, Triumph und
Heimkehr der Truppen von H. Schievelbein,
an den Pfeilerwandungen Personifikationen der Kardinaltugenden und vier
Künste (Rückseite), von G.
Bläser, sowie von Eisenbahn und Telegraphie, von
F. W. Dankberg, frühe
Darstellungen dieser Sujets in Deutschland. – An der Umfassungsmauer
des Weinbergs
Brunnennische mit
Danaidenfigur, entworfen von L. F.
Hesse.

