ROCKSDORF / Ev. Elisabethkirche

Ev. Elisabethkirche. Romanische Anlage, im 15. Jh. Verlängerung nach Westen, im 17. Jh. Erhöhung des Langhaus und Wölbung des Chores. Die Vermutung, dass im 17. Jh. die Apsis durch einen Chorturm ersetzt wurde unwahrscheinlich; der Turm dürfte aus der frühen oder hohen Gotik stammen. Grundlegende Restaurierung des Inneren 1957, des Äußeren 1985. – Quadratischer Ostturm mit von Spitzbogen überfangenen, gekuppelten Klangarkaden und achtseitigem Spitzhelm; nach außen etwas aus der Langhausflucht heraustretend, innen leicht eingezogen und kreuzgewölbt. Ungewöhnlich langes, schmales Langhaus (14,8 m × 5,7 m) mit Flachdecke. Im Westabschnitt 1957 Fragmente von spätgotischen Wandgemälden freigelegt: rechts hl. Elisabeth, vermutlich mit hl. Michael als Seelenwäger und ein Stifter Ulrich Köppel, gegenüber wohl ein Weihezeichen. – Altar mit Knorpelwerk, geriefelten Säulen und Abendmahlsbild, M. 17. Jh. Gleichzeitig die Kanzel mit flachen Ornamentauflagen. – An der linken Chorwand Figur der hl. Elisabeth, A. 16. Jh.

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