SCHÖNECK / Burg Schöneck

Burg Schöneck. 1222 zuerst erwähnt, Lehen des Reichsministerialen Philipp von Schöneck; seit der Eltzer Fehde (1331–36) teilweise, seit 1354 ganz kurtrierisch, 1618 zerstört. 1910 von dem Frankfurter Maler Wilhelm Steinhausen erworben.
Terrassenförmige Anlage auf bewaldetem, nach Süden steil abfallendem und nach Norden durch einen Halsgraben gesichertem Bergrücken. Erhalten nur die mit runden Schalentürmen bewehrten, über hohen Substruktionen errichteten Ringmauern der Hauptburg und der südlich vorgelagerten Vorburg sowie zwei Torbögen am Anfang und Ende des im Norden um die Hauptburg führenden Zufahrtsweges. In der Vorburg ehem. Försterwohnung von 1805. Die Hauptburg 1846 und nochmals Anfang 20. Jh. zurückhaltend ausgebaut. – Gemälde, Zeichnungen und Entwürfe von W. Steinhausen.

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