TEMPLIN / Joachimsthalsches Gymnasium
Ehem. Joachimsthalsches
Gymnasium am nordöstl. Stadtrand an der Straße
nach Prenzlau. Ausgedehnter Komplex gelber Putzbauten, errichtet
1911–12 nach Entwürfen F. Bräunings in klassizierenden Formen für die
1607 in Joachimsthal gegr. Schule. Die zweigeschossigen Wohngebäude für Schüler und
Lehrer mit Walmdächern und Gaubenfenstern U-förmig um einen
weiten, parkartig gestalteten Hof angeordnet. Das Hauptgebäude mit großem, zentralem
serlianaförmigem Durchgang zum rückwärtigen See, von
Turmaufsatz mit Laterne und Uhr bekrönt. Südöstl. an der
Straße das dreigeschossige Schulgebäude mit hohem seitlichem Belvedere, durch
anderthalbgeschossigen Bibliothekstrakt mit vorgelegter Loggia mit der Turnhalle verbunden, einem
Rechteckbau mit großen Rundbogenfenstern, Walmdach und offenem
Dachreiter. Im Westen der kleinere Wirtschaftshof mit Nutz- und Wohngebäuden für
Angestellte. Hinter dem Hauptgebäude über dem Seeufer ein kleiner
runder Teepavillon, mit
Pilastergliederung zwischen hohen Rundbogenfenstern mit Ochsenaugen
darüber.
