WALDAU / Kath. Filialkirche St. Johannes von Nepomuk
Kath. Filialkirche St. Johannes von
Nepomuk. 1912 von Heinrich Hauberrisser aus Regensburg im neubarocken Stil
erbaut. Renovierung 1990–94. Halbrund schließender, eingezogener Chor mit
flacher Stichkappentonne, Oratorium an der Nordwand. Rechteckiger, in der
Querachse leicht segmentförmig ausgreifender Saal mit Spiegelgewölbe,
Westempore. – Ausstattung Anfang 18. Jh., aus der alten Burgkirche. –
Hochaltar
um 1700, im architekturlosen, geschnitzten Akanthusrahmen,
Engel anstelle der seit 1955 separat aufgestellten Figuren der hll. Petrus
und Paulus; Altarblatt mit Kreuzigung Christi, niederländisch beeinflusst;
reichgeschnitztes Antependium. – Der rechte
Seitenaltar,
nach 1716, mit Figur des hl. Johannes von Nepomuk vor von
Engeln getragenem Rankenaufbau in der Art eines reich verzweigten
Distelstrauches. – Der
Marienaltar auf der linken Seite
1948 im gleichen Stil von Johann
Wolfgang Rösch aus Weiden geschnitzt. – Kanzel mit Rankenwerk
und Figuren zweier Kirchenväter (vgl. >> Neukirchen zu St. Christoph),
ferner Relief mit Romulus und Remus, wohl anspielend auf das Wappen des
Freiherrn von Rummel, den seit 1681 die Burg
gehörte.
