WULKOW / Ev. Dorfkirche

Ev. Dorfkirche. Spätgotischer Feldsteinsaalbau mit Backsteinkanten, A. 16. Jh., mit hohem westl. Fachwerkdachturm. Im Osten Backsteingiebel mit gestaffelten Stichbogenblenden und Fialen. In der Nordwand stichbogige Priesterpforte, ein weiteres Portal zugesetzt; neugotisches Westportal. Die Fenster im 18. Jh. verändert. Der wohl gleichzeitig entstandene südl. Gruftanbau (v. Schenkendorf, seit 1952 Leichenhalle) um 1850 um repräsentative Schaufassade bereichert; im Tympanon der rundbogigen Portalnische großes Relief des segnenden Christus. – Das flachgedeckte Innere einheitlich 1709 gestaltet (rest. 1961): Hölzerner Kanzelaltar, über dem Abendmahlsgemälde geschwungener Kanzelkorb mit Akanthusschnitzwerk, seitlich eingefasst durch säulenflankierte Durchgänge, durch Flammenvasen und Petrus- bzw. Paulusfigur bekrönt, außen vergitterte Logen. Hölzerne sechsseitige Taufe, in den Feldern gemalte Halbfiguren Christi, der vier Evangelisten und Melanchthons. Hufeisenförmige Empore mit Brüstungsgemälden, Genesis und Leben Christi und neugotischem Orgelprospekt, 1. H. 19. Jh. Kastengestühl, 18. Jh. Wandepitaph mit Rundbild der Auferstehung Christi, 1743. Totenschild für Heinrich Wilhelm v. Pauli (†1789), Zinn auf Holz, in der Rocaille unten ein Engel.

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