Ev. Stadtkirche. 1765/67 nach Entwurf von Johann Adam Groß d. J. und Johann Michael Keller. Typisch prot. Predigtsaalkirche in Form eines chorlosen Quersaals.
Ev. Pfarrkirche (St. Stephanus). Barocker Putzbau mit Sandsteingliederung, die Fassade mit geschweiftem Giebel, 1766. Nach Brand von Heinrich Dolmetsch 1899/1900 umgebaut.
Ev. Ulrichskapelle (St. Maria, Ulrich und Katharina). 1500 unter Abt Berthold Dürr begonnen, 1501–07 durch seinen Nachfolger Leonhard Dürr vollendet. Einschiffiges, flachgedecktes Langhaus.
Ehem. Klostergebäude: Prälatur, langgestreckter Steinbau mit Fachwerkgiebeln, 1681–84; innen Deckenstuckaturen von Heinrich Waibel, 1682, herausragend im ehem.
Ev. Pfarrkirche (St. Maria, Ulrich und Konrad), 1490–93. Schlichter Saalbau mit eingezogenem, polygonalem Chor. – Predella aus der Werkstatt Bartholomäus Zeitbloms, um 1500/10.
Sog. Schießhäusle, niedriges, gedecktes Rundtürmchen als Wasserkontrollstation für die klösterliche Wasserleitung, um 1490. Seltenes technisches Denkmal.