Burg Schöneck. 1222 zuerst erwähnt, Lehen des Reichsministerialen Philipp von Schöneck; seit der Eltzer Fehde (1331–36) teilweise, seit 1354 ganz kurtrierisch, 1618 zerstört.
Kath. Kapelle St. Antonius, unterhalb der Burg. Als Burgkapelle im 15. Jh. erbaut. Aus dieser Zeit der gewölbte Rechteckchor und die Osthälfte des Langhauses; die Westhälfte Erweiterung von 1790.
Die mächtige, wohl um 1220 vollendete Kirche war eine dreischiffige Basilika, wahrscheinlich flachgedeckt, mit Querschiff und drei Apsiden. Nur der nördliche Turm der urspr.
Schloß (von Hatzfeldt). Auf steilem Felsen über der Mündung des Eibbaches in die Sieg. Erbaut von den Herren von Aremberg, Burggrafen in Köln (ausgestorben 1281); 1255 zuerst genannt.