Stadtbefestigung. Von der im 14. Jh. erstmals vernichteten und später mehrfach zerstörten und erneuerten Stadtbefestigung sind noch größere Züge der Mauer erhalten.
Ehem. Kastenhof ( Kirchplatz 7–11 ). Der behäbige Bau ab 1701 von Joh. Leonhard Dientzenhofer ausgeführt, der Westflügel 1751/52 von Joh. Michael Küchel.
Ev. Pfarrkirche, ehem. St. Maria. Um 1483, 1835 neugotisch rest. – Eingezogener Chor, ein Joch und 5/8 -Schluß, Langhaus dreischiffige Halle, Sterngewölbe auf vier kapitellosen Rundpfeilern.
Wasserschloß. Schlichte Anlage des 16. Jh., um 1756 erweitert und ausgestattet, z. T. mit Stuckaturen. – Zugang über Brücke 1752, einfaches Geländer von der Augustusbrücke in Dresden um 1730.
Schloß. Seit E. 14. Jh. Sitz der Freiherren von Thüngen. Zweigeschossiger Bau in einfachen Formen und Mansarddach, 1784. – Quadratischer Saal mit reicher Stuckdekoration.